Performance - Tanz - Recherche - Unterricht

Body of Becoming ist eine tänzerische Praxis, die im Studio und in der Natur verschiedene Ausprägungen hat. Körper und Bewegung sind dabei nicht nur Ausdruck des Selbst, sonder auch Instrument von Wahrnehmung und Kommunikation. Sie formen eine Sprache, die ihre Wirklichkeit sowohl auf der Bühne des Theaters oder der Natur wie auch im Leben entfalten kann. Während wir Fähigkeiten freilegen und entwickeln, werden wir zu dem was wir sind.

Sie schafft einen Ort, an dem die kulturell und individuell unterschiedlichen Ansätze der Einzelnen gleichermaßen eine Quelle bilden, wie das Erfahrungswissen auf das es trifft.

Sie arbeitet mit dem Prinzip des Folgens - einer Gleichzeitigkeit von Rezeptivität und Handlung, von Halten und Lösen, von Fokus und Offenheit - und erlaubt eine künstlerische Ausdrucksform von hoher Präsenz.


Ziele:


Die Handlungsfähigkeit, die sich aus Wahrnehmung und Körper formt, in Bewegung zu setzen und zu tanzen.

Dem inneren Wissen um ein verfeinertes Bewusstsein, das sich in Sehnsüchten und Ahnungen manifestiert, Raum zur Entfaltung und Gestaltung zu geben.

Bedingungen zu schaffen, in welchen unmittelbare Einsichten und Verstehen möglich sind.

Zu einer Integrität zu kommen, körperlich und emotional, die das alltäglich Leben sowie eine künstlerische Entwicklung erleichtert und bereichert.

Einschließlichkeit.


Body of Becoming ist assoziiert mit Sharing Movement und Amerta Movement von Suprapto Suryodarmo. Als Praxis nimmt sie bewusst Abstand davon, etwas Fertiges zu sein, das man erlernen kann. Sie beschreibt vielmehr einen ständigen in Bewegung seienden Prozess des Forschens und Verstehens, des Seins und des Werdens, des Wissens und des Nichtwissens.